Hauptgerichte · Teigig

Beste Brötchen

Es klänge vielleicht etwas arrogant, diese Brötchen die „Besten“ zu nennen, wenn es denn nicht wahr wäre. Bessere, kuscheligere und alles in den Schatten stellende Brötchen habe ich einfach noch nie gegessen. Natürlich isst man sie im Idealfall frisch und noch leicht warm aus dem Ofen. Dann hat Hefegebäck sein Sternstunde. Aber auch abgekühlt sind diese kleinen, teigigen Freunde das Beste, was man an einem schönen Sonntag Morgen backen kann. Die Variante mit der Kräuterbutter ist übrigens mehr als perfekt als Beilage beim Grillen. Es gibt nur einen Nachteil: Sie sind so schnell verschwunden, dass man sie sofort wieder backen muss. Wenn ihr bereit seid, das in Kauf zu nehmen, kann ich euch dieses Rezept nur wärmstens ans Herz legen. Das Rezept stammt aus Let’s Bake von Cynthia Barcomi und man merkt jedem Rezept an, dass es schon x-fach probiert und perfektioniert wurde. Nun denn, ran an die Hefe und losgebacken.

Besten Brötchen

Für ca. 12 normale Brötchen und 12 Kräuterfächer

Zutaten:
50g Butter
500 ml Buttermilch, Zimmertemperatur

650g Mehl
7g Trockenhefe (1 Pck.)
1/4 TL Natron
15g Salz
20g Zucker

Kräuterbutter
für die Füllung:
100g Butter, weich
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 Handvoll gemischte Kräuter (zb Tiefkühl Kräutermix)
Meersalz

Kräuterlein fertig

Zubereitung:

1. Teig
Die Buttermilch vorsichtig im Topf oder der Mikrowelle erwärmen und die Butter darin zerlassen. Wieder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. (Wichtig, da sonst die Hefe zerstört wird). In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Natron, Salz und Zucker vermischen. Die Butter-Buttermilch zu den trockenen Zutaten dazugeben und mit Küchenmaschine oder Handmixer mit Knethaken etwa 4 Minuten kneten. (Die Dauer ist bei Hefeteigen wichtig.) Auch wenn der Teig sehr weich ist, kein weiteres Mehl dazunehmen, sonst werden die Brötchen nicht so fluffig. Das soll so. In eine ausgebutterte Schüssel geben, darin etwas wenden und an einem warmen Ort gehen lassen. Bei mir ist es die berühmte Fußbodenheizung, dort lasse ich ihn mindestens eine Stunde gehen, bis sein Volumen sich verdoppelt hat.

2. Kräuterbutter
Während der Teig vor sich hinwächst, die Kräuterbutter zubereiten. Dafür einfach die weiche Butter mit Kräutern und Knoblauch und etwas Meersalz (oder sonstiges grobes Salz, das gibt wirklich beim Draufbeißen noch einen Kick!) vermischen und durchziehen lassen.
Kräuterfächer3. KräuterfächerEine 12-er Muffinform gut ausbuttern. Den Teig nehmen und in der Schüssel sanft niederschlagen, die Hälfte heraus nehmen und auf ca. 25 x 30 cm ausrollen. Dann sehr großzügig mit Kräuterbutter überall bestreichen, auch an den Rändern. Der Länge nach in fünf Streifen schneiden, bei dem jeder Streifen wiederrum ca. 5 cm breit ist. Dann diese Streifen übereinanderstapeln. Das benötigt etwas Übung. Dieses Stapelwunder dann quer in 12 Teile schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in die Muffinförmchen setzen. Man kann die Kräuterfächer unten etwas zusammendrücken, damit sie festkleben beim Backen.

4. Brötchen

Kräuterfächer

Wieder eine Muffinform fetten. Von der anderen Hälfte des Teiges etwas abnehmen und in der Hand daraus kleine Bällchen rollen. Jeweils drei Bällchen mit Teig in eine Mulde drücken. Jedes Bällchen hat dabei ca. 25g. Ich habe das auch ein paar Mal abgewogen, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Die ungefähre Menge ist wegen Backzeit und Temperatur natürlich wichtig.

5. Ruhe
Alle Versionen vor dem Backen noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

6. Backen
Ofen auf 200°C vorheizen. Die Fächer backen, bis sie leicht gebräunt sind. Das dauert ca. 14 Minuten. Die normalen Brötchen dürfen eine goldene Farbe bekommen, diese ca. 15-17 Minuten backen.

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3 Kommentare zu „Beste Brötchen

  1. ;_;
    Ich habs versucht. MIt Hefe war ich bisher nie ganz erfolgreich, aber das heute war.. Oh mann ^^ Weil ich alleine war, musste ich sogar aus dem Küchenschieben ein Messer mit meinem Fuß organisieren. naja…
    Vielleicht kannst du mir helfen, das problem zu finden, und das nächste mal mach ich es besser! Weil an und für sich beim naschen das doch SEHR gut geschmeckt haben ^^
    Alsao, statt Trockenhefe , habe ich normale genommen, aber trotzdem entsprechend der Angaben. Mit dem Mehl hat es aber garnicht gepasst. Der Teig war geradezu noch schmierig. Das beduetete, dass als ich ihn ausrollen wollte ALLES an den Fingern geklebt hat. Okay, ich hätte auch mit bisschen Mehl an den Händen ehlfen könne, aber es hat sich alles nut gezogen. Ich MUSSTE mehr mehl dazumachen, wenn ich nicht alles mit dem Herdplattenschaber von der Arbeitsplatte kratzen will ^^ Dementsprechend ist das auch leide rmit den Fächern nichts geworden, weil das alles zum Schluss ein undefinierbarer LKlumpen war…
    Also.. Welche Sachen hätte ich besser machen können? ^^

  2. Oh, das tut mir natürlich sehr leid, dass es nicht geklappt hat. 😦

    Zum einen hoffe ich, du hast nur den halben Würfel Hefe genommen, weil das ungefähr der Menge eines Päckchens Trockenhefe entspricht. Ansonsten ist es wirklich jetzt sehr schwer zu sagen, woran es gelegen hat. Ich habe diese Brötchen jetzt 3-4 mal gebacken und NIE wurde der Teig zu klebrig und nicht formbar. Irgendwo muss dir da zu viel Flüssigkeit reingerutscht sein?

    Ist er denn überhaupt schon aufgegangen nach der Stunde Gehzeit? Da wird er meist noch etwas fester. Beim nächsten Mal wirklich noch mehr Mehl machen, wobei ich mir wirklich nicht vorstellen kann, wie das passieren konnte, wenn die Mengen stimmen. :/

    Hast du die normalen Brötchen auch versucht?

    1. Ja-ja. Also halbes Päckchen Hefe wars, das passt.
      Hmn. Vielleicht war auch die Buttermilch noch zu warm gewesen so, dass die Hefe nicht richtig arbeiten konnte.
      Mangels Muffin Förmchen udn wegen der Konsistenz, habe ich dann ne große Springform genommen, sie gerollt statt zu fächern udn eine „pull-apart-bread“ draus gemacht. ^^ Also keine Brötchen, wie gesagt, die Konsistenz ^^ Aber das Geschmackliche Ergebnis war dennoch gut. Zwar roch erstmal die ganze Küche nach Knoblauch, aber laut Kritiker an meiner Seite hat es dennoch gut geschmeckt *puh* ^^

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